Zurück Historie / Carl Kurt Walther GmbH & Co. KG Weiter
1931

Carl Kurt Walther gründet das Unternehmen in Wuppertal mit dem Geschäftsbereich WALTHER-TROWAL. Schwerpunkt ist die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen, Anlagen und Verfahrensmitteln zur Oberflächenveredelung durch Gleitschleifen, das unter dem Begriff Trowalisieren weltweit bekannt wird (TROWAL® = TROmmel WALther).

1951

WALTHER-PRÄZISION wird als weiterer Geschäftsbereich gegründet. Gegenstand ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Schnellverschlusskupplungen für flüssige und gasförmige Medien. Neben dem TROWAL-Maschinenprogramm werden dem deutschen Markt erste Schlauchkupplungen angeboten.

 

Werk1

 1955

Einzug in ein modernes Verwaltungsgebäude mit Fertigungsstätten und einer wesentlich vergrößerten Entwicklungs- sowie Prüfabteilung in Wuppertal-Vohwinkel.

 1961

Erweiterung des Verwaltungsgebäudes und Errichtung von Lagerstätten, nach deutlich gestiegenem Geschäftsvolumen.

 

 1965

Geländezukauf und Errichtung weiterer Werkshallen mit Bürogebäude für Konstruktion, Produktion und Lager am Standort Wuppertal.

 1966

Entwicklung und Lieferung der ersten Clean-Break Monokupplungen zur Betankung der Europa Trägerrakete, Vorläufer der späteren ARIANE 1.

 1967

Entwicklung und Lieferung handbetätigter 52-fach Multikupplungen, eingesetzt an einem Prüfstand für Strahltriebwerke bei Rolls-Royce.

 

 1968

Lieferung weiter entwickelter mechanisch betätigter Multikupplungen an Rolls-Royce für Triebwerksprüfstände.

 1970

WALTHER-PRÄZISION fertigt Monokupplungen für die Medizintechnik, für den Einsatz an Dialyse- und Herz-Lungen Maschinen.

1972

Lieferung von Monokupplungen für die Triebwerkshydraulik im Mehrzweckkampfflugzeug TORNADO.

1973

Elektrisch kodierbare Monokupplungen vermeiden Verwechselungen und zeigen prozesssicher den Verbindungsstatus von Leitungssystemen in der Chemie- und Pharmaindustrie an

1974

Fertigungsstätten werden im verkehrsgünstig, an der A46, gelegenen Industriegebiet Haan - Ost bezogen.

Gründung der ersten englischen Tochtergesellschaft Walther-Trowal Ltd.

1975

WALTHER-PRÄZISION rüstet Kernforschungsanlagen mit Mono- und Multikupplungen, teilweise bereits mit metallischer Dichtung, in radioaktiver Umgebung aus.

1977

Gründung einer weiteren englischen Tochtergesellschaft Metaref Ltd.

1980

Die ersten bundesdeutschen Kernkraftwerke werden mit Monokupplungen ausgerüstet.

 

1982

Für den Unterwasserbetrieb an Bohrinseln werden Multikupplungen, komplett aus seewasserbeständigem Edelstahl, zur hydraulischen Betätigung der Bohrwerkzeuge eingesetzt.

1983

Roboter-Werkzeugwechsler werden in der Automobilfertigung, z. B. im Karosserie-Rohbau für den programmgesteuerten Schweißzangen- und Greiferwechsel eingesetzt.

1984

Gründung der französischen Tochtergesellschaft Raccords Walther S.A., später Walther S.A.R.L.

Gründung der Tochtergesellschaft Walther Corp. in den USA.

1985

Bezug weiterer Fertigungsstätten mit Bürogebäuden im verkehrsgünstig, an der Autobahn A46, gelegenen Industriegebiet Haan - Ost.

1990

Entwicklung und Lieferung kuppelbarer Prüfanschlüsse für Kernkraftwerke zur Überprüfung des Kühlwassers auf Radioaktivität.

1992

Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001.

1993

WALTHER-PRÄZISION liefert Monokupplungen (Fill and Drain System) mit dokumentierter Fertigung für die ARIANE 5.

1995

Die im Offshore Bereich verwendeten Monokupplungen mit metallischer Dichtung erfahren eine bedeutende Weiterentwicklung, um die Standzeiten der Armaturen im Unterwassereinsatz entscheidend zu verlängern.

1996

In der International Space Station, kurz ISS Columbus werden Monokupplungen zur Kühlung der Bordelektronik (Cooling System of Electrical Equipment) geliefert. Das europäische Wissenschaftslabor wird im Februar 2008 an die Internationale Raumstation angedockt

1997

Entwicklung und Lieferung von Monokupplungen für den Einsatz in der Tiefsee (3.000 Meter Seewassertiefe), die auch in entkuppeltem Zustand das Eindringen von Wasser in das Hydrauliksystem verhindern.

1999

6.000 bar Hochdruck-Hydraulikkupplungen verkürzen die Rüstzeiten bei der Energieversorgung an Umformwerkzeugen in der Serienfertigung.

 

2000

Der Hauptsitz und der überwiegende Teil der Fertigung wird von Wuppertal in das benachbarte und verkehrsgünstig gelegene Industriegebiet Haan-Ost / Rheinland, in dort zusätzlich errichtete Gebäude, verlagert. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.

2001

Errichtung eines automatischen Hochregallagers um die Flexibilität zu erhöhen und die Lieferzeiten wesentlich zu verkürzen.

2005

Für die 700 bar Wasserstoffbetankung von PKWs liefert WALTHER-PRÄZISION die weltweit erste 850 bar Betankungskupplung an Linde GAS GmbH und Adam Opel GmbH (GM).

 

2007

Innovative Tieftemperatur-Kupplungen werden für Forschungsprojekte in der Automobilindustrie geliefert, damit eine Betankung mit flüssigem Wasserstoff bei -253° C möglich ist.

2009

Montagekupplungen ersetzen Verschraubungen in, bzw. an den Produkten der Automobilindustrie und im Maschinenbau. Neben einer platzsparenden Konstruktion werden die Montagezeiten erheblich verkürzt.