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Einhandbedienung

Als Kupplungen mit Einhandbedienung bezeichnet man allgemein Kupplungen, die durch ihren konstruktiven Aufbau über eine automatisch einrastende Verriegelungsautomatik oder eine Verriegelungshilfe, siehe:
eCommerce Allgemeine Hinweise Zusatzausstattung Verriegelungshilfe verfügen.

Bei der Verriegelungsautomatik befindet sich die federbelastete Verriegelungshülse durch eine Sperrschaltung mit den Riegelgliedern bereits in verriegelungsbereiter Stellung. Beim Kuppeln von Vater- und Mutterteil werden diese bis auf Anschlag miteinander zusammengeführt und dabei gleichzeitig die Sperre der federbelasteten Verriegelungshülse aufgehoben, sodass die Hülse in die Verriegelungsstellung gleitet. Bei solchen Kupplungen spricht man auch von einer einfachen "Einhandbedienung", da ein Zurückhalten der Hülsen vor dem Kuppeln nicht erforderlich ist.

Die Verriegelungsautomatik bietet besonders bei kleinen Nennweiten im Niederdruckbereich Bedienungsvorteile, hat aber auch Nachteile. Während bei der Normalverriegelung die ordnungsgemäße Funktion der Verriegelungsfeder bei jedem Betätigen geprüft wird (durch Zurückziehen der Verriegelungshülse), ist dies bei der Verriegelungsautomatik nicht der Fall. Auch die Bedienungshandgriffe beim Kuppeln und Entkuppeln sind bei der Verriegelungsautomatik unterschiedlich. Daher wird aus Sicherheitsgründen bei höheren Drücken und bei größeren Nennweiten oft auf die Verriegelungsautomatik verzichtet.

Sollten Sie WALTHER-Kupplungen mit Verriegelungshilfe bestellen wollen (nur LP-006, LP-007, LP-012 und LP-019), so fügen Sie bitte am Ende der Bestellnummer das Kürzel "-VH" hinzu.